Aufenthaltsrecht

  • Unmöglichkeit der überwiegenden Lebensunterhaltssicherung wegen Krankheit

    Kennen Sie das, wenn jemand Dinge unnötig kompliziert ausdrückt? Der HRRF-Newsletter macht das manchmal (selten genug, hoffe ich), aber das Bundesverwaltungsgericht ist in seiner Pressemitteilung vom 25. September 2025, in der es über sein (noch nicht im Volltext vorliegendes) Urteil… Weiterlesen..

  • Doch anlasslose Befragungen vor Einbürgerungen

    Die WELT AM SONNTAG weiß am 21. September 2025 zu berichten (Paywall), dass das Bundesinnenministerium in Reaktion auf das Urteil des Verwaltungsgerichts Braunschweig aus dem Februar 2025 zur Rechtswidrigkeit anlassloser Befragungen vor Einbürgerungen (Urteil, Pressemitteilung) seine Anwendungshinweise zum Staatsangehörigkeitsgesetz Mitte… Weiterlesen..

  • Unerlaubte Einreise als nur geringfügiger Verstoß

    Besondere Umstände können in ihrer Zusammenschau im Einzelfall die Annahme rechtfertigen, dass eine unerlaubte Einreise im Sinne von §§ 14 Abs. 1 Nr. 12, 95 Abs. 1 Nr. 3 AufenthG als geringfügig zu bewerten ist, so dass kein Ausweisungsinteresse nach… Weiterlesen..

  • Vorübergehender Schutz auch bei doppelter Staatsangehörigkeit?

    Der Verwaltungsgerichtshof Mannheim hält es in seinem Beschluss vom 4. August 2025 (Az. 11 S 1908/24) für eine offene Frage, ob die Erteilung einer Aufenthaltserlaubnis nach § 24 Abs. 1 AufenthG auch dann möglich ist, wenn ein ukrainischer Staatsangehöriger außerdem… Weiterlesen..

  • Endgültiger Verzicht auf vorübergehenden Schutz möglich?

    Der Verwaltungsgerichtshof München meint in seinem Beschluss vom 28. August 2025 (Az. 19 ZB 25.898), dass ein Verzicht auf den nach der EU-Richtlinie über vorübergehenden Schutz gewährten Schutz möglich ist und dass mit einem solchen Verzicht ein Recht auf Weiterwanderung… Weiterlesen..

  • Bundesregierung unterläuft gerichtliche Eilbeschlüsse

    Die Bundesregierung versucht einem Medienbericht vom 6. September 2025 zufolge in diversen Verfahren afghanischer Staatsangehöriger mit deutscher Aufnahmezusage, trotz anderslautender gerichtlicher Eilbeschlüsse keine Visa zu erteilen. Stattdessen würden Aufnahmezusagen zurückgezogen und Aufnahmebescheide aufgehoben, weil die Bundesregierung die „Gefährdung neu einschätzen… Weiterlesen..

  • OVG Berlin-Brandenburg lehnt ein paar Afghanistan-Anträge ab

    Das Oberverwaltungsgericht Berlin-Brandenburg hat Ende August 2025 drei Beschlüsse veröffentlicht, in denen es in Eilverfahren einen Anspruch afghanischer Familien mit Aufnahmezusage auf Einreise nach Deutschland abgelehnt hat. In den Beschlüssen vom 22. August 2025 (Az. 6 S 44/25) und vom… Weiterlesen..

  • Bundesregierung reagiert auf Zwangsgeldandrohung in Afghanistan-Verfahren

    Nachdem das Verwaltungsgericht Berlin der Bundesregierung Ende August 2025 Zwangsgelder angedroht hatte, falls (offenbar mehrere) rechtskräftige Eilbeschlüsse des Gerichts zur Einreise afghanischen Familien mit Aufnahmezusage aus Deutschland nicht umgesetzt würden, ist mittlerweile Bewegung in einige der vom Verwaltungsgericht entschiedenen Verfahren… Weiterlesen..

  • Verwaltungsgericht droht Auswärtigem Amt Zwangsgeld an

    Das Verwaltungsgericht Berlin hat dem Auswärtigen Amt laut Medienberichten vom 20. August 2025 (hier, hier und hier) in einem von ihm im Wege des einstweiligen Rechtsschutzes entschiedenen Verfahren ein Zwangsgeld für den Fall angedroht, dass das Ministerium der klagenden afghanischen… Weiterlesen..

  • Jordanisches Kleinkind: Bundesverfassungsgericht ordnet Einreise an

    In seinem Beschluss vom 5. August 2025 (Az. 2 BvR 885/25), über den es auch in einer Pressemitteilung berichtet, hat das Bundesverfassungsgericht dem Eilantrag eines jordanischen Kleinkindes auf Gestattung der Einreise nach Deutschland stattgegeben, um die Trennung von seinen Eltern… Weiterlesen..

ISSN 2943-2871